Deutsche Bücher billiger kaufen… nur wo und wie?

Da in Deutschland die gesetzlich vorgeschriebene Buchpreisbindung herrscht, können deutsche Buchhändler keinen Rabatt auf Bücher geben.

An dieser verbraucherfeindlichen Vorschrift, die einseitig Händler schützt, gibt es jedoch dank der EU-Warenverkehrsfreiheit einen Weg vorbei. Britische Händler, zum Beispiel die Amazon-Tochter The Book Depository, bieten oft auch deutschsprachige Literatur zu einem günstigeren Preis an.

The Book Depository verkauft viele deutsche Bücher etwa 10% günstiger und bietet kostenfreien internationalen Versand. Ich kann es nur weiterempfehlen. Oft werden erst dann Reformen in Betracht gezogen, wenn es finanziell weh tut…

Installing Visual Studio 2005: D:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\SDK\v2.0\GuiDebug\shortcutCLRDbg32.txt unreadable

Problem: While installing Visual Studio 2005, the installer complains that D:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\SDK\v2.0\GuiDebug\shortcutCLRDbg32.txt on CD 2 cannot be read back.

Solution: Seems you’re using VirtualBox or Virtual PC. Something is not fully Joliet file system compatible so instead of mounting the CD directly from the drive, temporarily copy it to the hard disc as an ISO file (or reauthor the disc in UDF format). This will solve the problem.

(A similar problem exists with MSDN October 2005 CD3′s xmlsdk.hxs. The workaround is the same.)

Installing Borland Delphi 5 – FileGrep Failure: File_NOT_FOUND :reg.brf

Some of you may still be using older software. After all these have fairly low CPU and RAM requirements which can be useful especially when using VMs, and often these can be bought for little money on eBay.

I for myself am actually still using Windows 2000 Server (and Windows 2003 Server) and Office 2000 Premium (bought for about £20… and it can open 2007 and 2010 docx/xlsx formats with the File Format Converters) in a VirtualBox. It’s quite speedy and 256 MB RAM for the VM is sufficient.

Problem: Recently I ran into a problem when installing Borland Delphi 5 (Professional). I ran into a bunch of error message boxes at the end of installation which all had a message similar to “FileGrep Failure: File_NOT_FOUND :reg.brf”. While the freshly installed Delphi 5 will run despite the error messages, the installation is in fact incomplete. Update Pack 1 refused installation as it couldn’t find a present Delphi 5 installation. (Similar problems might be caused by C++Builder 5.)

Solution: The culprit is Microsoft Security Essentials. You need to turn off MSE’s real time protection and reinstall Delphi 5 (you can pick the “Registry only” option this time). Older versions of Norman AntiVirus, and other anti-virus programmes may cause similar issues.

InterConnex oder In den Privatbahnen liegt die Zukunft

Wer zwischen Rostock, Berlin und Leipzig reist, muss dies nicht mit ICs oder ICEs der Deutschen Bahn tun. Schon seit längerer Zeit gibt es als Alternative den günstigeren InterConnex, welcher vom privaten Unternehmen Veolia Verkehr betrieben wird.

Das Serviceniveau ist allgemein höher – das fängt schon damit an, dass man sich bei der Online-Buchung seinen Sitzplatz visuell aussuchen kann, und reicht übers Catering bis hin zur Freundlichkeit des Personals.

Einen Testbericht dazu, den ich euch nicht vorenthalten will, findet man bei eMatti.

VirtualBox 4.1.12 / 4.1.14 and Windows 2000 Server

Problem: Recent versions of Oracle VirtualBox VM Guest Additions broke Windows 2000 Server support.

If you upgrade the VM Additions to a recent version such as 4.1.12 or 4.1.14, you will encounter an error message such as “Service Control Manager: At least one service or driver failed during system startup. Use Event Viewer to examine the event log for details.” during startup. Also, if you peek into “Administrative Tools” – “Services”, the VirtualBox Guest Additions Service is listed as “Starting” (not “Started”, as it should be).

This only happens with Windows 2000 (including Service Pack 4 and Update Rollup 1), as Windows 2003 Server works without problems.

Solution: Use the legacy version 4.1.8 of VirtualBox VM Guest Additions, http://dlc.sun.com.edgesuite.net/virtualbox/4.1.8/VBoxGuestAdditions_4.1.8.iso, for the time being. The legacy version of the Additions will work with more recent VirtualBox host versions.

Die Baustelle am Leipziger Platz 12…

…dürfte seit einigen Wochen jedem Berliner bekannt sein. Zumindest jedem, der an der U2 wohnt.

Nur zur Erinnerung: Dort wird durch das Unternehmen “High Gain House Investments” (HGHI) ein Einkaufszentrum gebaut (nicht, dass es in Berlin nicht eh schon genug davon gäbe). Die Baugrube befindet sich in unmittelbarer Nähe zum U-Bahn-Tunnel der U2. Doch es gab vor einigen Wochen einen Wassereinbruch, so dass der U-Bahn-Verkehr zwischen den Bahnhöfen Potsdamer Platz und Mohrenstraße nun, laut BVG “bis auf weiteres”, durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt werden musste.

Ärgerlich, dass nun seit heute auch die U1 und die U6 unterbrochen sind und die U2 bereits letztes Jahr monatelang unterbrochen war. Professionell kann man das Handeln der Beteiligten auch nicht nennen, wenn man sich etwa diese Nachricht anschaut – man fragt sich, ob es tatsächlich um die schnelle Wiederinbetriebnahme der Bahn geht, oder eher um Vertuschung.

Vor einigen Tagen befand sich an der Baustelle noch stolz das Schild, welches die Beteiligten des Projekts nannte.

Doch am Samstag war das große Schild demontiert worden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Vielleicht haben ja zu viele genervte Pendler dort angerufen und gefragt, wann die nächste U-Bahn wieder fährt. Das wiederum könnte ich völlig nachvollziehen…

(Update: Das Schild ist seit einigen Tagen wieder da. (Stand 30. April 2012))

Ich persönlich werde dieses Einkaufszentrum nach der Eröffnung 2013 natürlich meiden. Die zusätzlichen Fahrzeiten werden mich schon genug produktive Arbeitszeit gekostet haben, so dass ich dafür dann auch kein Geld ausgeben möchte.

Schweizer lehnen Buchpreisbindung ab!

Die Eidgenossen haben heute in einer Volksabstimmung die Wiedereinführung der Buchpreisbindung abgelehnt. Das Schweizer Fernsehen SF berichtet von einem “tiefen Röstigraben”: In der französischsprachigen Westschweiz stimmte eine Mehrheit dafür, insgesamt betrug die Anzahl der Neinstimmen aber 56,1%.

Quelle: Wikimedia Commons (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Divide-and-conquer.jpg)


Wozu die Buchpreisbindung führt, habe ich bereits vor einiger Zeit analysiert. Findige Kunden bestellen ihre deutschsprachigen Bücher aus dem EU-Ausland, etwa bei Amazon.co.uk. Ihre Kaufkraft und die Steuern fließen eben nach Großbritannien und verbleiben nicht in Deutschland. Andere Verbraucher werden über Gebühr zur Kasse gebeten.

Trotz Buchpreisbindung haben sich auch in Deutschland Buchhandelsketten wie Hugendubel, Thalia und Weltbild etabliert und den “kleinen Händler um die Ecke” genauso verdrängt wie in anderen Ländern auch. Durch den fehlenden Wettbewerb benachteiligt werden Verbraucher, insbesondere Studenten und Wissenschaftler, sowie zu einem gewissen Maße auch öffentliche Bibliotheken.

Der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband vergießt natürlich darüber Krokodilstränen, dass ihnen die staatliche Protektion demokratisch versagt wurde.

Vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Hochpreisinsel Schweiz und weil die vollen Konsequenzen der 2007 abgeschafften Buchpreisbindung erst in den kommenden Jahren deutlich sichtbar werden, konnte keine Mehrheit von den positiven Wirkungen des Gesetzes überzeugt werden.

Kommentar: Es sind fünf Jahre vergangen. Bisher haben die Verbraucher nur profitiert. Am besten also irgendeine diffuse Gefahr beschwören, von der niemand weiß, wie sie genau aussehen soll.

In der Romandie, wo die negativen Folgen einer seit bald 20 Jahren fehlenden Preisbindung offensichtlich sind, ist die Notwendigkeit der Buchpreisbindung erkannt worden.

Die Welschschweizer wissen nicht, welche Schäden in Bildung und Kultur ein Preismonopol anrichten würde. Daher haben sie sich leichter von den Versprechungen der Lobbyisten einlullen lassen.

Dani Landolf, Geschäftsführer SBVV: «Das Nein zur Buchpreisbindung ist ein Nein zu einfachen und guten Rahmenbedingungen für die Schweizer Buchbranche, die in einem riesigen Strukturwandel steckt.

Genauso wie die Musikindustrie mit antiquierten Geschäftsmodellen weiterarbeiten. Diese lässt sich mit Abmahnungen schützen. Kohlepfennig für alle!

«Die Preisbindung hätte die Steuerzahler keinen Franken gekostet, alle Alternativen schon.

Den Steuerzahler hätte es womöglich keinen Franken gekostet. Die Verbraucher hätte es dafür aber viele, viele Franken gekostet.

Zensiert Facebook “0180.info”?

Viele Unternehmen haben sich 0180-Premiumnummern schalten lassen, bei denen sie an den anfallenden Telefongebühren beteiligt werden und somit ihre Kosten wieder einholen. 0180.info ist ein besonderes Telefonbuch, ein Angebot der Website teltarif.de, bei welchem alternative Rufnummern gesucht werden können.

Doch offenbar zensiert Facebook diese nützliche Seite. Zumindest konnte ich anderen im Chat keinen Link auf die Seite geben. Warum, weiß ich nicht.

Zwar bin ich eifriger Facebook-Benutzer, aber es ist wichtig, trotz des ganzen Social Networkings nicht das dezentrale Web, die Blogs und Websites, zu vergessen. Denn Facebook ist genauso wie Xing, LinkedIn, Myspace & Co. ein privates Angebot. Da hat der Betreiber das “virtuelle Hausrecht” und kann nach Belieben zensieren und sperren, wie es ihm gefällt – und das natürlich ganz legal. Nur auf einer eigenen Website sind wir wirklich Herr im Haus über die Informationen.

Der deutsche Ladenschluss und andere bürokratische Gängelungen

Nun ist heute wieder Sonntag, und ich war wie üblich bei Ullrich am Zoo, einem der wenigen Supermärkte in Berlin, welche der Bahnhofslage sei Dank sonntags geöffnet sind. Es war unglaublich voll und die Warteschlangen reichten tief in den Laden hinein.


Symbolbild: Supermarkt im Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Vor einigen Tagen berichtete die New York Times unter dem Titel “In Germany, a Limp Domestic Economy Stifled by Regulation” über bürokratische Handelshemmnisse, die nicht bei strengen Ladenschlussgesetzen aufhören. Das Verbot von Fernbuslinien, der Meisterzwang für viele Berufe oder die Buchpreisbindung sind nur Beispiele für überholte Gesetze, die dem Verbraucher schaden. Auch die taz widmete neulich einen Bericht einem Braunschweiger Bäcker, der regelmäßig aus Prinzip das Sonntags-Verkaufsverbot ignoriert. Wenigstens das noch aus dem Dritten Reich stammende Rabattgesetz wurde 2001 abgeschafft, wenn auch unter Krokodilstränen von Teilen des Einzelhandels.

So weit, so gut (oder schlecht). Was mich nun wirklich schockiert hat, waren die Kommentare insbesondere zum Artikel in der New York Times. Beinahe unisono vermeldeten die Leser, dass sie die Deutschen um diese Beschränkungen beneideten. Die Qualität der Dienstleistungen sei vermeintlich besser, das Leben sei gemütlicher und weniger von Kommerz geprägt, es seien mehr kleine und mittelständische Unternehmen ansässig. Wenn man sich arrangiere, hätte man ja auch zuhause einen Vorrat an Windeln und Schmerztabletten, und die armen wehrlosen Arbeitnehmer würden sonst gezwungen werden, zu Randzeiten zu arbeiten. Auch als ich mit einer älteren Nachbarin einmal darüber diskutiert habe, meinte sie, “wenn ich sonntags nichts mehr zuhause habe, dann gehe ich auswärts essen”.

Diese Denkweise ist aber von mehreren Trugschlüssen geprägt.

  • Zunächst einmal ist der Naturzustand, dass ein Verhalten erlaubt ist. Ein Verbot muss begründet werden und nicht die Erlaubnis (so schon Art. 2 Grundgesetz) – auch wenn es den Klischees nach in Deutschland andersrum ist, aber an der Existenz von Grundrechten in der Verfassung sieht man bereits, dass grundsätzlich die Erlaubnis der Normalzustand ist.
  • Ist die Qualität der Dienstleistungen besser? Da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. Auch ein Handwerksmeister kann pfuschen und ein ungelernter Autodidakt gute Arbeit leisten. Gut und billig ist vergleichsweise selten, schlecht und teuer kann es aber immer geben. Bei Berufseintrittsbeschränkungen – ich rede jetzt nicht von der ärztlichen Zulassung, sondern etwa vom Schornsteinfegermonopol oder von der Buchpreisbindung – geht es oft gar nicht um Gesundheit und Sicherheit, sondern um bloßen Protektionismus auf Kosten der Allgemeinheit. Einem Berufsstand sollen althergebrachte Privilegien nicht genommen werden. Dabei sorgt gerade Konkurrenz dafür, dass die Qualität der Dienstleistungen besser wird, weil Kunden die Wahlfreiheit haben.
  • Fördert Protektionismus kleine und mittelständische Unternehmen? Gerade im deutschen Buchhandel, welcher nur zu Einheitspreisen operieren darf, ist das nicht der Fall. Man kann als Deutscher seine deutschsprachigen(!) Bücher billiger aus dem EU-Ausland bestellen. Das macht aber nur eine Minderheit. Wenn man in die deutschen Innenstädte schaut, sieht man fast nur Ketten, und auch Onlinehändler sahnen fette Margen ab. Die Buchpreisbindung hat den Niedergang des stationären Buchhandels kaum verhindert – eine Brotpreisbindung und eine Wurstpreisbindung wären da wohl erfolgversprechender gewesen, weil diese Waren frisch sein müssen und nicht online bestellt werden. Irgendwie hatte man da aber doch politische Skrupel, weil dann der planwirtschaftliche Charakter zu offensichtlich gewesen wäre…
  • Belastet eine Lockerung des Ladenschlusses die Arbeitnehmer? Das ist ein reines Schwarz-Weiß-Argument. Zum einen wird kein Geschäft gezwungen, nun länger zu öffnen. Schon jetzt könnten in vielen Bundesländern Supermärkte 24/6 öffnen, die meisten schließen aber um 22 Uhr, weil sich mehr nicht lohnt. Wem dies also nicht gefällt, der solle Supermärkte zu Randzeiten eben meiden, dann werden die Betreiber auch ihre Öffnungszeiten auf den Prüfstand stellen. Zum anderen: Als vor einiger Zeit im Berliner Hauptbahnhof der Sonntags-Ladenschluss durch das Bezirksamt streng durchgesetzt wurde, gingen 60 Arbeitsplätze verloren. In der Tat schaffen erweiterte Ladenöffnungszeiten Arbeitsplätze. Es wird mehr gekauft, etwa durch Laufkundschaft und Touristen.
  • Kann man sich mit den Einschränkungen arrangieren? Vielleicht schon. Das ändert aber nichts am Grundproblem, dass die Freiheit und nicht das Verbot der Normalzustand ist. Die Aussage, “wenn ich sonntags nichts mehr zuhause habe, dann gehe ich auswärts essen“, ist eigentlich blanker Hohn und ließe sich auch mit “wer arbeitet, ist selber schuld, dass er nicht mehr zum Einkaufen kommt” umschreiben. Auch die Arbeitnehmer in der Gastronomie arbeiten zu Randzeiten, was dort offenbar in Ordnung ist, im Einzelhandel aber total pfui. Und ist das regelmäßige auswärts essen gehen nicht für viele Einkommensschichten kaum erschwinglich, im Vergleich zum Einkaufen im Supermarkt? Das ist sozial ungerecht. Ein Engländer kann seine Kopfschmerzen übrigens zu einem Zehntel des Preises bekämpfen, den ein Deutscher für seine Schmerztabletten aufwenden muss, da man in Großbritannien einfache Arzneimittel im Supermarkt (Selbstbedienung!) kaufen kann. Ob das gut ist, muss jeder für sich selbst beurteilen – ich bin aber kein Apotheker und würde mich über eine Liberalisierung freuen.
  • Ist das Leben gemütlicher und nicht so sehr von Kommerz geprägt? Das mag zwar sein. Was aber angenehmer ist, ist immer eine subjektive Frage. Vor allem habe ich aber kein Verständnis für Menschen, die ihre eigenen Überzeugungen und ihren eigenen persönlichen Geschmack ihren Mitmenschen aufdrängen wollen. Was für den einen der Kirchgang und für den anderen der Dackelzuchtverein ist, ist für den Dritten eben der sonntägliche Einkauf. Schaut man in Berlin sonntags beim Ullrich am Zoo oder Lidl am Ostbahnhof vorbei, sieht man Hunderte, Tausende Menschen, welche mit den Füßen abstimmen und die Ladenschlussbürokraten Lügen strafen. Jedes Wochenende.

Leider ist es zur Zeit ziemlich “out”, über Liberalisierungen zu reden, vielmehr wünscht man sich in der Politik Plastiktütenverbote hier, Alkoholverbote da, und Strafsteuern ohne Ende. Es wird geflissentlich übersehen, dass gerade der kleinen Mann von Entbürokratisierung und Liberalisierung profitieren würde.

Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff im Fernsehen Nordkoreas

Just in dem Moment, als Christian Wulff zurücktrat, wischte eine Taube einer Statue von ihm den Schnee von den Schultern, und auf dem Hannoveraner Maschsee stürzte eine fünfzehn Meter hohe Welle ein. Oder so ähnlich.

So würde der Rücktritt Wulffs im Fernsehen des nordkoreanischen “Bruderstaats” dargestellt werden: